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SPD will Thermalquellen energetisch in Wert setzen

Wahlkampfmanöver der CDU entlarvt

In seiner letzten Sitzung hat sich der Werksausschuss Kurbetriebe der Stadt Bad Breisig mit den Ergebnissen eines Langzeitversuches zur thermischen Nutzung des Geyr-Sprudels beschäftigt, der im Zusammenhang mit der technischen Generalsanierung der Römerthermen ohne Kenntnis des Werksausschusses durchgeführt wurde. Ebenfalls vorgelegt wurde eine Projektskizze, die nahelegt, dass der Aufbau eines geothermischen Wärmenetzes unter Nutzung der 6 vorhandenen Heilquellen der Quellenstadt Bad Breisig energetisch und wirtschaftlich sinnvoll erscheint.

Das sind tolle Neuigkeiten für die Kurstadt. Das sieht die SPD ganz genauso. Deshalb ist die Inwertsetzung der Breisiger Thermalquellen für die energetische Nutzung auch eine der Forderungen, die die Sozialdemokraten in ihr Wahlprogramm aufgenommen haben (abrufbar unter: https://www.spd-breisigerland.de/unser-wahlprogramm-stadt). Völlig unverständlich ist für die Breisiger SPD jedoch, warum die Ergebnisse des Langzeitversuches, dessen Abschlussbericht bereits Mitte 2017 vorlag, sowie der Projektskizze, die das Datum 19.06.2018 trägt, erst jetzt im Werksausschuss vorgelegt wurde. Der Grund liegt dabei auf der Hand. Sebastian Goerke, Vorsitzender der SPD Breisiger Land und Mitglied des Ausschusses, dazu: „Dass die energetische Nutzung unserer Thermalquellen wirtschaftlich Sinn macht, ist eine tolle Nachricht! Abermals zeigt sich jedoch: Stadtführung und CDU-Fraktion enthalten den Gremien Informationen vor, um dann selbst zu glänzen. Anders ist es nicht zu erklären, dass die entsprechenden Dokumente erst jetzt vorliegen.“

Laut Goerke könnten entsprechende Machbarkeitsstudien längst vorliegen, wenn die CDU nicht ihre eigenen Interessen vor die der Stadt stellen würde. Dieses offensichtlich von langer Hand geplante Wahlkampfmanöver wird aus seiner Sicht als solches doppelt entlarvt, da aus vorgeschobenen Gründen an einem unmittelbar vor der Ausschusssitzung stattgefundenen Vorgespräch mit der versuchsdurchführenden Firma neben der Stadtbürgermeisterin nur Norbert Heidgen teilnahm, in persona 1. Beigeordneter der Stadt, Fraktionssprecher und Vorsitzender der CDU. Die nicht der CDU angehörigen Beigeordneten und Fraktionssprecher wurden laut Goerke sogar bewusst darüber in Unkenntnis gelassen, dass ein solcher Termin überhaupt stattfand. „Seltsam“, so Goerke, „dass dann anschließend auch – angeblich spontan - ein noch nicht einmal vorformulierter Antrag der CDU im Werksausschuss angekündigt wurde. Im Werksausschuss war es jedoch die SPD, die das eigentliche Potenzial der Versuchsergebnisse erkannte.“ Während die CDU das Thema gerne zunächst auf die Nutzung des Geyr-Sprudel beschränken wollte, seien die Ausschussmitglieder letztendlich dem Antrag der SPD gefolgt, das Thema nicht bei den Kurbetrieben der Stadt zu belassen, sondern wegen seiner Bedeutsamkeit für die gesamte weitere Stadtentwicklung in  die städtischen Gremien (Haupt- und Finanzausschuss und Stadtrat) unter Einbeziehung aller Breisiger Thermalquellen zu übergeben. Nach SPD-Meinung soll und muss die Thematik Geothermie und seine Nutzung in Bad Breisig baldmöglich der Öffentlichkeit vorgestellt und die Vor- und Nachteile der Nutzung in der Quellenstadt mit den Bürgerinnen und Bürgern diskutiert werden.  

Pressemitteilung der SPD Breisiger Land

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