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SPD fordert Verkehrslenkungspläne vor Straßensperrungen

Schlechtes Zeitmanagement und mangelnde Koordination sind mit ursächlich

In seiner letzten Sitzung vor der Sommerpause beschäftigten sich die Mitglieder des Vorstandes des SPD-Ortsvereins Bad Breisig / Brohl-Lützing u.a. auch mit der aktuellen Verkehrssituation in der Quellenstadt. Man war sich in der Einschätzung einig, dass Straßensperrungen wegen (notwendiger) Baumaßnahmen wesentlich besser koordiniert und abgestimmt werden müssen. Nicht nur die zeitliche Entzerrung sei dabei gefragt, sondern auch die vorherige Erstellung von innerörtlichen Ausweichrouten. Insbesondere könne man dies erwarten, wenn Straßensperrungen bereits lange zuvor absehbar seien. "Verkehrsflüsse sind mess- und lenkbar - auch in Bad Breisig!", so die einhellige Meinung.  Und anhand solcher Messzahlen sei die Anzahl der durch eine Sperrung betroffenen Verkehrsteilnehmer schnell zu ermitteln.

Diese Verkehrsteilnehmer müssten intelligent, d.h. ausgerichtet am Fassungsvermögen der möglichen Ausweichstrecken, umgeleitet werden. Alles mehr oder weniger dem Zufall zu überlassen - diesen Eindruck könne man derzeit in Bad Breisig gewinnen - gehe überhaupt nicht, so die Feststellung der Sozialdemokraten. Heftig kritisiert wurden Äußerungen wie "Das Verkehrsaufkommen ist unerklärlich". "Solche Feststellungen tragen nicht unbedingt zur Beruhigung der aufgebrachten Autofahrer bei.", resümierte Vorstandsmitglied Sebastian Goerke.

Das zeuge eher von Ratlosigkeit. "Die vorherige Analyse der Auswirkungen einer Straßensperrung auf das Gesamtverkehrssystem in einer Kommune ist Voraussetzung für einen einigermaßen geregelten und erträglichen Ablauf." so Goerke weiter. SPD-Ortsvereins-Geschäftsführer Leo Bell blickte bereits nach vorn: "Zukünftig muss für jedes Bauprojekt mit Straßensanierungen und -sperrungen, in der Stadt wie in der Verbandsgemeinde, ein vom Bauträger und der Verwaltung vorgelegtes Verkehrskonzept in den Ausschüssen beraten werden. Eine dem Zufall überlassene Verkehrsverlagerung wird dem Verkehrsaufkommen unserer Stadt nicht gerecht!"

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